Weißwein

Jahrhunderte lang war die Mosel als Weißweingebiet bekannt und von Kennern geschätzt. Und es ist nicht zu leugnen: Hier wachsen Weißweine der Spitzenklasse. Wir im Weingut Weckbecker haben einen Weißweinanteil von circa 80% verteilt auf die unterschiedlichsten Rebsorten mehr dazu im Rebsortenprofil unseres Weingutes.
Grundsätzlich ist es unser persönlicher Anreiz Weißweine zu erzeugen, die Freude am Genuss schaffen und Ihnen und uns bei vielen Gelegenheiten des Lebens sorglos zur Seite stehen. Sei es der einfache Qualitätswein für den spontanen Besuch von Freunden, zum Genuss allein oder zu zweit nach einem langen Tag oder die besondere Qualität zu großen Anlässen wie einem Geburtstag, einer Familienfeier oder auch einfach mal einem guten Essen. Die Gelegenheit bestimmen Sie und wir empfehlen Ihnen gerne den passenden Begleiter.
Weißweine werden bei uns schonend und fruchtbetont ausgebaut. Grundsätzlich geben wir unseren Weinen sowohl in den Spitzenqualitäten als auch in den Basisqualitäten Zeit: Angefangen bei einer langsamen, leicht gekühlten Gärung im Gewölbekeller von nicht selten 4 Wochen Dauer, über ein langes Hefelager im Tank. Jeder Prozessschritt im Keller ist stets gut überlegt und wird von uns abgewogen. Meist werden unsere Weißweine im Frühjahr filtriert und erst dann zur Füllung vorbereitet, wenn das Weinlager des Vorgängers so langsam zur Neige geht.
Es ist für uns ein großes Glück, dass unser Weinkeller direkt unterhalb unseres Weingutes durch dicke, alte Schiefergemäuer ein ganzjährig kühles Klima und somit eine stetige Feuchtigkeit hält. So ist eine lange Fass- oder Tanklagerung möglich.
Im Bereich der Weißweine, besonders beim Riesling, erzeugen wir nach wie vor im Qualitätsmodell der sogenannten Qualitätsweine und Prädikatsweine:
Qualitätswein als Grundgerüst der Qualitätshierarchie ist vom Gesetzgeber durch eine Ertragsobergrenze und Mostgewichtsuntergrenze definiert. Neben den Analytischen Parametern werden diese Weine durch die sogenannte Qualitätsweinprüfung auf Ihre Eignung – auch sensorisch/geschmacklich – getestet. Qualitätsweine stehen immer im Bezug zu einer Region – einem Anbaugebiet –  in unserem Fall der Mosel.
Hochgewächs: eine Sonderform des Qualitätsweins, hier gelten höhere Standards als beim Qualitätswein, es ist aber noch kein Prädikatswein. Diese Qualitätsbezeichnung ist ausschließlich bei der Riesling Traube erlaubt. Bei der amtlichen Qualitätsweinprüfung müssen diesem Wein in einer verdeckten Probe mindestens 3 von 5 möglichen Punkten in der Sensorik Probe zugesprochen werden.
Darauf aufbauend gibt es die Prädikatsweine: Sie unterliegen allesamt den gesetzlichen Grundlagen des Qualitätsweins, dürfen aber nicht durch den Winzer angereichert werden und haben unterschiedliche Mindestmostgewichte. Hier ein kurzer Exkurs:
Kabinett: gedacht als leichter, eleganter, feiner Wein der die Einstiegsklasse der Prädikate bildet ist der Kabinett beliebt bei Mosel-Fans und Kennern. Denn er weist typischerweise eine Vielzahl an Aromen auf, dabei ist er nicht schwer oder übertrieben üppig. Er grenzt sich im Idealfall klar von der Spätlese ab. Das gesetzliche Mindestmostgewicht liegt bei 73° Oechsle
Spätlese: ein kräftiger Wein, der zu intensiven Speisen kombiniert werden kann aber auch die Eleganz und Finesse besitzt für sich alleine zu stehen. Das Mindestmostgewicht liegt bei 80° Oechsle
Auslese: Extrem aromareiche, besondere Weine die sowohl im trockenen als auch im süßen Bereich zu den Premiumweinen unseres Weingutes zählen. Das Mindestmostgewicht liegt bei 88° Oechsle.
Beerenauslese, Trockenbeerenauslese & Eiswein: sie gelten als Raritäten und werden nur in besonders guten Jahren geerntet. Die Mindestmostgewichte liegen jenseits von 110° Oechsle. Ein solcher Wein ist nicht nur selten, sondern auch verbunden mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail.
Wertgebend bei all unseren Weinen sind natürlich die Böden und die wir in den  unterschiedlichen Weinlagen vorfinden und  die wir bewirtschaften dürfen. Mehr zu dem Thema erzählen wir Ihnen unter Weinberge & Weinlagen.